Ausstellung "Masse und Licht"

Andrea Köhn - Malerei und Theodor Rotermung - Eisen- und Holzobjekte

Die Ankündigungen in unserer hiesigen Presse:

 

 

 

 

Fundstücke - Suchen oder Finden

 

 

 

Die in Versmold lebende und dort geborene Objektkünstlerin Petra Kuhn setzt die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeiten auf  den Umgang mit unterschiedlichsten Materialien. Das können Holz, Metall, Papier aber auch die Leinwand sein. Experimentieren mit Fundstücken wird für sie immer wieder zu einer großen Herausforderung. Sie mag es individuell. Vieles findet sie in der Natur. Aber auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs werden mit verarbeitet. Suchen oder finden ist bei ihr sehr eng miteinander verbunden.
Bei ihr vereinigen sich Gegenstände in vielschichtiger Art und Weise und werden zu einem neuen Ganzen. Es entsteht etwas völlig Neues. Aus verschiedenen heimischen  Holzarten, Scharnieren aus Metall, Steinen, Scherben, Fundstücken vom Flohmarkt und vielem mehr fertigt sie ihre Kunst. Die Skulpturen sollen berührt werden, um  die Oberfläche und die Materialien zu spüren. Gerade beim Bearbeiten von Holz werden alle Sinne angeregt. Der Betrachter soll dies spüren. Viele Stücke, die sie in ihren  Arbeiten eingebaut hat, erzählen eine Geschichte und rufen vielleicht auch in jedem Einzelnen Erinnerungen hervor. Einige schlummerten im Verborgenen und es wird ihnen neues Leben eingehaucht. Auf der Suche nach einer endgültigen Form geht die Künstlerin durch einen langen Arbeitsprozess. Figürliches und Abstraktes vermischen sich. Alte Holzplanken, die als Fußbodenbelag dienten, werden von Petra Kuhn in stundenlanger Handarbeit bearbeitet. Sie werden gebürstet, geschliffen und gewachst, einige werden später zu Lichtobjekten. Genauso wie die verrotteten Eichenpfähle, die als Einzäunungen einer Wiese verwendet wurden, werden von ihr zweckentfremdet.
Neben den Skulpturen ist auch die Malerei ein wichtiger Bestandteil ihres kreativen Schaffens. Auch dort findet man Einbindungen mit anderen Gegenständen. Übereinander gelegte Farbschichten, Papierstücke, Stoffe oder auch Farbreste von früheren Arbeiten werden vermischt. Dies können auch mal abgefallene Graffitistücke von einer alten besprühten Mauer sein. Sie arbeitet mit Pinsel, Spachtel und auch mit den Händen. Der direkte Kontakt mit der Farbe ist immer ein sehr intensives Erlebnis. Petra Kuhn kratzt Strukturen in die Oberfläche und fügt neue Schichten hinzu. Es ist die Spannung zwischen den verschiedenen Elementen, die sie reizt. Sie möchte sich nicht in eine Schublade packen lassen. Die Kreativität wächst mit der Neugier. Das ist der Künstlerin bei ihrer Arbeit sehr wichtig. Auf diese Weise hat sie ihren eigenen Stil gefunden.
Bei den Spaziergängen hält sie vieles mit der Kamera fest, denn fotografieren ist seit ihrer Jugend eine ihrer großen Leidenschaften. Es reizt sie, den Augenblick oder einen ganz bestimmten Anblick festzuhalten und die Stimmung einzufangen. Im Wald oder an der Küste sucht und findet sie - oft findet sie auch ohne zu suchen. Manchmal denkt sie, dass die Dinge, die da liegen, nur darauf warten, von ihr entdeckt zu werden.:)

Aus Fundstücken werden Einzelstücke –
Unikate der ganz besonderen Art.

Hier die Einladung als Download

Bericht des Haller Kreisblattes vom 23.8.2016:

 

Kultur lokal, Die Glocke vom 19.8.2016, Ulrike Poetter:

 

 

 

Ausstellung Atanarjuat

Noh all dänne lange Johre ... immer noch he.

Holzschnitte und mehr

12. Juni - 10. Juli 2016

Vernissage Sonntag, 12. Juni, 11.30 Uhr

mit einführenden Worten und einem lockeren Gespräch über 35 Jahre Holzschnitte des Künstlers.

 

www.atanarjuat-berndtpfeifer.de

 

 

 

 

Einladung zur Ausstellung "HimmelBlau - STEINhart"

sculptures_paintings von Eva Volkhardt und Andrea Ridder

 

Die Galerie e.t. in Versmold präsentiert vom 24. April - 22. Mai 2016 Arbeiten der Künstlerinnen Eva Volkhardt (Skulptur) und Andrea Ridder (Malerei). Beide Künstlerinnen haben an der Fachhochschule Bielefeld Design studiert, sind Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK OWL), der Produzentengalerie Bielefeld sowie der Künstlervereinigung K14. Neben einer tiefen Freundschaft verbindet die beiden Künstlerinnen auch die spannende Korrespondenz ihrer künstlerischen Werke.

Himmelblau I Steinhart: der Titel der Ausstellung zeigt die Thematik der Polarität zwischen Idee und Materie, zwischen Leichtigkeit und Schwere auf.

Das Blau des Himmels gibt Raum, erzeugt eine sphärische Weite, steht symbolisch für Luft, Transparenz, Transzendenz und Reinheit. Für Gedanken und Freiheit. Das Blau symbolisiert Klarheit, Leichtigkeit, Vernunft, es ist mystisch mit einer überwältigenden Nähe und zugleich einer unerreichbaren Ferne. Blau in der Bild-Komposition gibt dem Werk Raum. Blau fordert uns auf, den Blick zu heben und in die Unendlichkeit zu blicken.

Im Gegensatz dazu steht die Härte des Steins, ein Symbol für die Zeit, ein Faktor für die Unendlichkeit, für das Bodenständige, das (beinahe) Unvergängliche. Schon immer haben Menschen Steine bearbeitet, haben sich in Stein verewigt. Der Stein ist der Fels in der Brandung, fest verhaftet. Der Stein bildet die Basis oder einen guten Grund, man kann darauf bauen, daraus kann Neues erwachsen. Steine, aus denen Häuser, Schutzwälle, Mauern und Befestigungen gebaut werden, bieten Schutz.

Zwischen Blau und Hart, zwischen Himmel und Stein der Mensch: ist er als „Drittes“ die Verbindung zwischen den Elementen? Zwischen den beiden Polen? Ist er Teil des Blaus und Teil des Steins? Besteht er aus Vernunft und Stärke?

Und gerade der Kontrast zwischen dem (scheinbar) harten Material Stein und der Thematik des menschlichen Körpers fasziniert die Bildhauerin Eva Volkhardt. Sie ist bestrebt, Körperfragmente aus dem Stein herauszuarbeiten und dabei einen Ausdruck, eine Stimmung Entstehen zu lassen. Wichtig ist ihr, dass die Beschaffenheit und die Struktur des Steines in ihrer Ursprünglichkeit sichtbar bleiben und eine Verschmelzung mit dem heraus gelösten Körper bilden.

Volkhardts Thema ist das Sensible, das Körperliche, das Menschliche im Dialog mit dem harten, kraftvollen Material Stein. Sie gibt dem Stein eine Anmut und löst damit den Eindruck der Schwere des Materials wieder auf.

Diese Polarität, die Gegensätzlichkeit, Widersprüchlichkeit zwischenLeichtigkeit (der Farbe Blau) sowie Schwere (die Materie Stein) reizt auch die Bielefelder Künstlerin Andrea Ridder in ihren zumeist abstrakten Bildern.

In ihren teils großformatigen Arbeiten taucht das Hellblau auf wie eine Offenbarung. Dabei balancieren sich Formen und Nuancen aus, geben sich gegenseitig Halt oder stören einander. Flächen und Farbverläufe nehmen Verbindung auf oder flüchten aus dem Bildformat. Starke Linien holen strukturierte Felder ab oder zersprengen luftig anmutende Flächen. Zarte Farbandeutungen bilden die Bühne für komplementäre Darsteller.

Ein helles Blau wird dabei kollektiv als Weite, Luft oder Raum empfunden, ein dunkles, schweres Element im unteren Bildbereich gibt Halt. Ein Spritzer im Bild kann ein Störfaktor sein, aber auch ein Jolly Jumper, eine lebhafte Bereicherung.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 24. April um 11.30 Uhr in der Galerie et des Kunstkreises Versmold, Münsterstr. 7 eröffnet. Die Einführung hält Uwe Scherer (Vorstand Offene Ateliers Bielefeld e.V.), musikalisch wird die Vernissage von Ramona Kozma untermalt.

Die Ausstellung ist mittwochs von 15 - 17 Uhr, samstags, 11 - 13 Uhr, und sonntags von  11 - 13 u. 15 - 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

Hier noch ein paar Impressionen der Ausstellung:

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Ausstellung Brigtte Kumpf - Von Zeit zu Zeit

Hier ein paar Impressionen ihrer Arbeiten:

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